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Filzbroschen im Dreiecksfieber

Brosche-PulliDies ist ein 1A Resteverwertungsbeitrag, denn ich profitiere immer noch von einer Filz-Abstaub-Aktion, die schon länger her ist. Ich finde selbst aus den unförmigsten Filzstücken lassen sich noch grandiose DIY-Filzbroschen herstellen. Und wer gerade keine selbstklebenden Broschennadeln zur Hand hat, kann getrost Sicherheitsnadeln benutzen. Die sind zwar nicht die Schicksten, aber als Komparsen im Hintergrund völlig okay. Ich hab mich für Dreiecke entschieden, weil ich gerade ein großer Fan geometrischer Formen bin. An der Nähmaschine ähnelte das Ganze dann eher einer Jam Session. Ohne die Linien vorher anzuzeichnen habe ich losgelegt, und die Dreiecks-Verschachtelung nahm ihren Lauf :).
Ich werde die Geometrie-Kompanie direkt heute Abend zum Essen ausführen und überlege mir weitere Formen. Vielleicht verschenke ich ein paar Filzbroschen zu Weihnachten – hübsch verpackt in Streichholzschachteln machen sie sicher was her.

Das brauchst du:
Filzreste, Sicherheitsnadeln/ selbstklebende Broschennadeln, Garn, Nadel, Nähmaschine, Cutter, Schneideunterlage

Und so gehts:
Formen aus Filz mit dem Cutter ausschneiden, evtl. das Muster/ die Linien vorzeichnen, mit einem Steppstich (große Stichlänge) mehrmals die gewünschten Linien nähen, anschließend die Sicherheitsnadel auf der Rückseite per Hand annähen, schon fertig!

Aufmacher-yeahDetails-FilzbroschenSo,und weil ich diese DIY-Filzbroschen für mich genäht habe, schicke ich sie schnell noch rüber zu RUMS.

Ach ja, hier gibts noch mehr von meiner Filz-Resteverwertung zu sehen: einen Zeitschriftenkorb beispielsweise.

Filz im Doppelpack: Zeitschriftenkorb & Blumenvase

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Stapeln sich bei euch die Magazine und Zeitungen auch immer in tausend Ecken, auf Sofalehnen oder neben dem Bett? Bei mir war das so, bis dieser famose Filzkorb hier eingezogen ist. Dabei ist er ein absolutes Zufallsprodukt. Den Filz durfte ich netterweise von meiner Arbeit mitnehmen. Dort wurden nämlich überall Pinnwände aus diesem gemütlichen Material angebracht. Die Reste sind bei mir gelandet. Und so entstanden aus den größeren Stücken der Zeitschriftenkorb, und aus den Überbleibseln die Blumenvase. Funktioniert prima mit getrockneten Blüten. Für frische Schnittblumen stelle ich einfach ein größeres Glas mit Wasser hinein.

Das brauchst du:
Filz (5mm dick), Wolle, Sticknadel (Nr. 18), Cutter, Schneideunterlage, Schere, Fingerhut

Und so gehts:
Zuerst schneidest du dir deinen Filz zurecht. Du benötigst jeweils drei Filzteile.
Vase: 1x  47x9cm (Boden und zwei Seiten in einem Stück), 2x  9×18,5cm (zwei Seiten)
Korb: 1x  30x90cm (Boden und zwei Seiten in einem Stück), 2x  30x30cm (zwei Seiten)

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1.Verknote den Wollfaden an einem Ende, damit er bei deinem ersten Stich nicht durch den Filz rutscht. Nun legst du ein Seitenstück auf das lange Filzstück, sodass es am oberen Rand abschließt. Zuerst stichst du von innen nach außen durch das lange Filzteil. Dann legst du den Wollfaden über das Seitenstück und stichst von außen nach innen.

2. Ziehe den Faden zwischen den Filzstücken am oberen Ende raus und beginne nun mit einem Schlingstich die beiden Teile zusammenzunähen.

Anleitung_023.+4. Nachdem du durch beide Filzstücke gestochen hast, achte darauf, dass du die Nadel noch unter dem Faden durchziehst. Je nach dem wie dick der Filz ist, kannst du auch einen Fingerhut benutzen, um die Nadel durch das Material zu schieben.

Anleitung_035.+6. Nähe die beiden Seiten bis zum Ende der kürzeren zusammen.

Anleitung_047.+8. Biege dann das längere Filzstück für den Boden um und nähe genauso weiter wie bisher (die Ecke ist etwas tricky, das gebe ich zu).

Anleitung_059.Nähe die Seitenwände bis zum oberen Rand zusammen.

10. Um die Naht abzuschließen und zu versäubern, ziehe den Wollfaden nach innen und durch eine Schlaufe. Schlinge den Faden zweifach um die Nadel, ziehe sie durch und fest.